Dr. Lothar Höbelt scheint der Meinung zu sein, die »Wiener Zeitung« werde inzwischen ohnehin nur mehr von den »Falschen« gelesen, für die es sich nicht weiter lohne, zum eigentlichen Thema zu sprechen, darüber also, worum es Prof. Höbelt weiß es besser, aber für die »Wiener Zeitung« In einer Diskussion mit Burschenschaftern über »Befreiung oder Niederlage« kann es freilich leicht passieren, wie in Innsbruck geschehen, daß jedwede Feinheit rasch vom Tisch gewischt wird. Daß es ein Kompliment ist, kann nicht bestätigt werden, raffiniert aber ist es von der Wochenzeitung »Junge Freiheit« allemal, den Gerhard-Löwenthal-Preis in Kooperation mit Nicht zu erfahren war, ob Dr. Herbert Fleissner 2004 bei der Verleihung des Ehrenpreises an ihn auch »Bravo« rief. Welche seiner Sprechweisen Prof. Höbelt wohl in seinen Vor- lesungen an der Universität Wien bevorzugt verwendet? Die einem Vortrag nicht unähnliche aus dem Interview mit Fraglos großzügig, wenn auch überraschend, ist es von |
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Wieso hat sich Kurt Waldheim nicht einfach zum Zivildienst gemeldet? Prof. Dr. Lothar Höbelt am 22. Juni 2007
Die Themen, denen sich unser Preisträger gewidmet hat, sind einerseits mit der Dissertation das Thema des politischen Antisemitismus in Deutschland in der wilhelminischen Epoche, dann eine ganze Serie von Werken zur Anfangsphase
Die Kontinuität, die Geschichte ausmacht, ist weitgehend verlorengegangen. Wir haben in den letzten Jahrzehnten etwas gehabt, was einer meiner Lehrer mal als die Reform der Geschichte durch die Elimination der Vergangenheit bezeichnet hat. Die wurde dann substituiert allenfalls durch eine ganz spezifische Vergangenheit, die nicht vergehen darf. Aber doch eher in einem episodischen Charakter, so daß die Geschichte ein wenig in die Richtung der Theologie gerückt wurde, des Religionsunterrichts samt Bußübungen und Wallfahrten, die aber die eigentliche Kausalität der Geschichte, wie es eigentlich gewesen ist und warum sich eines aus dem anderen entwickelt hat, doch eher in den Hintergrund hat treten lassen. (...)
Dann kommt es nicht mehr darauf an, ob Sie die Dinge, die Sie behaupten, auch belegen können, ob die dem Dialog mit den Quellen standhalten, sondern dann kommt es nur noch darauf an, im Rahmen des Diskurses mit Ihrer Hypothese sympathisch dazustehen – egal, ob Sie sie belegen können oder nicht. Die Frage, der sich Scheil in letzter Zeit im wesentlichen gewidmet hat, ist die Anfangsphase des Zweiten Weltkrieges. Und dem Autor gebührt ein besonderes Verdienst: weil
Das Werk unseres Autors ist ein Bekenntnis zur Vernunft, sich nicht in Bekenntnislyrik zu ergehen, sondern zu schauen, wie es eigentlich gewesen ist(.) Prof. Dr. Lothar Höbelt, Laudatio, Junge Freiheit, 2. Dezember 2005
Lothar Höbelt, Historiker der Uni Wien, ist einer der drei Stargäste des Abends. Links und rechts von ihm sitzen alte Männer, die der Moderator als "unsere Zeitzeugen" ankündigt. Es sind Otto Scrinzi, Arzt, früher SA-Sturmführer, FPÖ- Nationalratsabgeordneter a.D.; und Herbert Fleissner, deutscher Verleger,
Während draußen die Demonstranten gegen das Fenster pumpern, erzählt
Höbelt spricht vom "so genannten Holocaust", übergibt das Wort an Scrinzi. Tirol.com am 20. April 2005 Ein Tag der Niederlage war der 8. Mai 1945 auf jeden Fall. Wenn die Armee einer Großmacht kapituliert, ist das ein unzweideutiges Zeichen der Niederlage. Ein Tag der Befreiung? Da kommt es auf den Einzelfall an. Manche Deutsche sind sicherlich befreit worden – wer im KZ saß oder in Gefahr war, verhaftet zu werden. Für viele andere begannen damals Leid und Gefangenschaft. Ich halte den Begriff „Befreiung“ ohnedies für eine pathetische Worthülse, einen politischen Propagandabegriff. Natürlich kann man sagen: Ich bin von einem totalitären Regime befreit worden oder vom Krieg. Aber schlechthin von einem „Tag der Befreiung“ zu sprechen, ist ein Propagandaslogan. Prof. Dr. Lothar Höbelt im Interview mit Gerhard Frey jr.:
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