Das hätte Dr. Andreas Unterberger gar nicht zugeben müssen, daß das Wissen nicht von ihm ist. Offen ist nur in Erinnerung an »Söhne und Weltmacht« von Gunnar Heinsohn aus 2003, was an der Studie heute am 22. Juni 2007 noch sensationell sein soll. Und offen ist auch: wer sind eigentlich die Jäger in der »Jagd auf Eliten«?
Sensationell aber ist, so weist Dr. Andreas Unterberger nach, daß Caritas
und die Grünen legislativ bestimmen (er spricht wohl ausschließlich von Österreich), wer zuwandern darf, und hauptverantwortlich sind für die behördlichen Schwierigkeiten von zuwanderungswilligen Eliten nach Österreich.
Interessant zu erfahren jedoch ist, daß Dr. Andreas Unterberger selbst bestätigt, nicht zur europäischen, nicht einmal zur österreichischen Elite zu gehören; denn sonst wäre er wohl auch schon abgewandert, wenn ihm ein Steuersatz von maximal (die Betonung liegt auf maximal) 50% derartige Holzbalken im Auge sind.
Und wenn der Staat einem nicht gerade die Hose aufknöpft, um nach den maximal 50% zu grapschen, lebt es sich hier wohl ganz gut mit Stammtisch und passenden Experten, denen das Wissen abgeknöpft werden kann, wenn auch nur dafür, um tüchtig die »Falschen« zu selektieren.
Treffender wäre es, würde Dr. Andreas Unterberger seine Schreibe übertiteln mit »Das total ideenfreie Stammbuch für Neunzehnhundert«.
Das wäre wohl eine sehr unterhaltsame Alltagsgeschichte, die Gäste an
diesem Stammtisch zu sehen, wie sie sich darüber auslassen, daß jetzt
auch Frauen ...

Ich gebe es offen zu (und gestehe es allen Plagiatsjägern): Das folgende Wissen ist nicht von mir, sondern stammt aus einer sensationellen Studie von Gunnar Heinsohn in der fast immer beeindruckend klugen Zeitschrift "Cicero".

 

Nur, so weist Heinsohn nach, wandern nach Europa die Falschen zu. Nur leistungsorientierte Fach- und Hochschulabsolventen würden unserer Zukunft nutzen, doch in der europäischen Praxis haben halblegal hier Lebende, nachziehende Familienangehörige, Diskriminierte und Entwurzelte Vorrang (Caritas und den Grünen sei Dank).

 

Hier müssen 70 Leistungsträger bald nicht nur 100 Alte finanzieren, sondern zudem noch 30 Altersgenossen, die mangels einer verwendbaren Erziehung von der Wohlfahrt leben. Daher wandern kaum Eliten zu, sondern es wandern auch immer größere Teile der europäischen Eliten ab! Nämlich dorthin, wo ihnen nicht 50, sondern maximal 30 Prozent des Einkommens vom Staat abgeknöpft werden. Aber noch immer quatschen manche vom "Modell" Europa . . .

Dr. Andreas Unterberger am 22. Juni 2007

 

Mit der Zunahme leistungsintensiver Positionen nimmt die Zahl männlicher Versorgungsangebote an potenzielle Mütter ab. Um überleben zu können, müssen auch Frauen unbeschränkt Geld verdienen dürfen. Dafür erkämpfen sie noch im 20.Jahrhundert die Emanzipation mit den Rechten auf das Schließen von Arbeits-, Miet- und Kaufverträgen.

Gunnar Heinsohn, Cicero, Ausgabe Juni 2007

24. Juni 2007