Österreichs Hauptproblem ist die hohe Sozialquote: 29 Prozent des Inlandsprodukts werden dadurch umverteilt. Die von der SPÖ gerne als Vorbild gepriesenen nordischen Länder haben jedoch ihre Sozialquoten signifikant abgebaut.

Dr. Andeas Unterberger am
15. November 2007

 

 

Der Anteil der Sozialausgaben am BIP, die sogenannte Sozialquote, betrug 2005 28,8%. 1995 hatte die Sozialquote dieselbe Höhe, 2003 wurde mit 29,3% der bisherige Höchststand erreicht.

Statistik Austria, Pressemitteilung, 2007-08-09

 

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-SF-07-099/DE/KS-SF-07-099-DE.PDF


Wie es tatsächlich um die Sozialleistungsquote im Vergleich der Länder durch die Jahre bestellt
ist, kann mit einem Klick auf den Titel selbst nachgelesen werden, und in BerĂĽcksichtigung der Verwendung von Zahlen durch Dr. Andreas Unterberger muĂź es auch dringend stets getan werden.

Sachlich ist es aber nicht weiter notwendig und auch (wie immer) nicht ergiebig, auf das Unterbergerische einzugehen.

Neben der Dokumentationsnotwendigkeit hat es durchaus immer mal wieder eine lustige Seite:

Wenn Österreichs Hauptproblem die hohe Sozialquote von 29% sei, wie der Chefredakteur der Tageszeitung der Republik schreibt, und 2003 mit 29,3% der Höchststand erreicht wurde, hat dann Dr. Wolfgang Schüssel, der damals den Kanzler gab, Österreich ein, nur ein und tatsächlich dieses als Hauptproblem hinterlassen?

Heiter wäre es weiter, hält doch Dr. Andreas Unterberger der SPÖ und nicht der ÖVP die hohe Sozialquote vor, würde Dr. Wolfgang Schüssel nun auch noch von Dritten als Mitglied der SPÖ geoutet werden.

 

16. November 2007