In jüngster Zeit vergehen kaum ein paar Tage, ohne dass uns irgendeine Studie, eine NGO, ein Politiker oder ein selbsternannter Experte weismachen will, dass Österreich, ob es nun wolle oder nicht, ein Einwanderungsland sei. Falsche Behauptungen werden aber dadurch, dass man sie ständig wiederholt, nicht richtiger. Wie sieht es nun wirklich aus mit dem "Einwanderungsland Österreich"?

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Nicht verständlich ist die lockere Handhabung des Familiennachzugs bei wenig qualifizierten, wenn auch legal im Lande lebenden Gastarbeitern.

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Wohl kein Österreicher wird sich wünschen, dass seine Urenkel als Alpin-Indianer in einem Reservat oder als Austro-Aborigines vor den Toren der Städte leben müssen.

Dr. Harald Rassl in seinem Gastkommentar in der
»Wiener Zeitung« am 10. Dezember 2007

 

Harald Rassl, ein ehemaliger Stellvertreter in einem Verband für Banken und Bankiers, will selbstverständlich nicht weismachen,
daß er ein selbsternannter Experte sei.

Denn Harald Rassl kann nur Experte sein. Weil die »Wiener Zeitung« ist, wie gewußt wird, immer mehr die Zeitung der Experten. Und dies vor allem seit die Tageszeitung der Republik von einem »Publizist[en] von Rang«, wie ein gewisser Harald Rassl in einem Leserbrief
Dr. Andreas Unterberger am 7. November 2006 mit Bravo und Dank expertenhaft nannte, geführt wird.

Nicht verständlich ist deshalb die strenge Handhabung bei einem derart Hochqualifizierten, daß also nicht die gesamte Rassl-Familie
in der »Wiener Zeitung« mit Beiträgen nachziehen darf.

Ein Österreicher zumindest wird sich wohl wünschen, daß seine Urenkel als Alpin-Rassl in der Tradition der Toren in der Innenstadt ...

14. Dezember 2007