Österreich bekommt noch eine Partei lautet heute,
am 27. September 2007, u.a. eine Schlagzeile.

 

Die Partei die Christen betreibt eine Homepage,
auf der ihr Parteiprogramm leben.werte.zukunft für Österreich nachgelesen werden kann.

 

 

 

Nicht-christliche Tücher auf dem, christliche Knoten im Kopf
Während vor allem ein Innenminister Günther Platter durch Herbeireden einer nicht- christlichen Gefährdung der Sicherheit in Österreich seine Bedeutung zu erhöhen
versucht, gehen die Christen daran, tatsächlich für die Menschen in Österreich äußerst gefährlich werden zu wollen; denn die Christen wollen gewählt werden, um nach ihrem Glauben die Gesetze zu reinigen.
Im Verständnis der Christen scheint es also weiter einen auf Recht basierenden Terror
zu geben, nämlich den wertereichen Staatsterror. Und diese ihre Staatsgewalt wollen
die Christen wieder umfangreich übertragen bekommen, um gegen alle Menschen wieder
mit Gotterbarmen vorzugehen, die keine Erfüllung finden in christlichen Zucht- und Ordnungspraktiken.
Schon eine Zeile aus dem Parteiprogramm der Christen anzuführen, käme einer Weiterbetätigung gleich. Diese ihre Anmaßung als Parteiprogramm beweist nur eines
sicher, im Gegensatz zu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll haben die Christen tatsächlich
bloß ein Buch gelesen, und dieses noch in einer tendenziösen Übersetzung. Sonst wäre
es nicht möglich, Gesetze zu fordern, die bar jedweder Berücksichtigung gegenwärtiger Erkenntnisse und Gegebenheiten sind.
Während es nur Mutmaßungen gibt über die tatsächliche Höhe der Anhängerschaft des
nicht-christlichen Flügels, wird die Anhängerschaft der Christen spätestens anhand der Unterstützungserklärungen für das von ihnen angekündigte Kinder- und Familienvolks- begehren und für ihr Antretenkönnen bei der Landtagswahl 2008 in Niederösterreich gesichert zu beziffern sein.
Sobald die Zahl der Christenschaft amtlich feststeht, dürfen mit Spannung die Reaktionen darauf (um wieviel, wenn überhaupt, verspätet) erwartet werden: vor allem von einem Innenminister. Ob er zum Beispiel auch davon sprechen wird, daß es kein Spaß sei, die Bevölkerung zu verunsichern, daß die Christen gefördert, aber auch gefordert werden müssen, die Christen integrationswillig zu sein haben?

6. Oktober 2007