Warum gibt es übrigens keine einzige unabhängige NGO, welche konsequent die Missstände rund um die Medien aufzeigt (die ja in einer Demokratie eine wesentliche Aufgabe haben)? Die NGO kümmern sich aber lieber um die Laichplätze von Fröschen und um das vermeintliche Recht jedes Interessierten auf Einwanderung nach Österreich.

Dr. Andreas Unterberger am 16. Juli 2007

 

26. Juli 2007

Warum gibt es in der »Wiener Zeitung« übrigens keine einzige Person, die Dr. Andreas Unterberger vor Druck- legung seiner Schbeire konsequent aufzeigt, daß es zum Beispiel nicht nötig sei, so eine Frage auszuwerfen, weil diese erstens in einem Kommentar zum Bawag-Prozeß ganz (weil themaverfehlend) unpassend ist, zweitens Dr. Andreas Unterberger im unmittelbaren Absatz davor selbst Mißstände öffentlich macht, wenn er u.a. die »News«-Berichterstattung kritisch vor die Augen der (wohl auch »News«-)Leserinnen bringt? Und drittens die Antwort, für die Dr. Andreas Unterberger allein zu geben talentiert ist, nichts mit dem Gerichtsverfahren zu tun hat, sondern bloß erneutes unachtsames Ausschütten auf die eingetrockneten Stehplatztischflecken ist.
Es dürfte in der »Wiener Zeitung« übrigens wohl auch keine Einschulungen und Fortbildungen für leitende Angestellte geben; denn sonst müßte Dr. Andreas Unterberger wenigstens seit seinem Arbeitsbeginn am
1. Mai 2005 es wissen, daß bereits geeignete Instrumente vorhanden sind gegen die auch von ihm
kritisierten Mißstände.
Für Dr. Andreas Unterberger allein eine kleine Orientierungshilfe:
Es gibt das Mediengesetz.
Es gibt den Ehrenkodex für die Österreichische Presse, dem übrigens die »Wiener Zeitung« gemäß Impressum verpflichtet ist. Falls Dr. Andreas Unterberger der Ehrenkodex wegen fehlender Einschulung und Fortbildung verständlicherweise wirklich nicht geläufig sein sollte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenkodex_f%C3%BCr_die_%C3%B6sterreichische_Presse 
Es gibt den Österreichischen Presserat, der die Einhaltung dieser strengen Regeln überwacht.
Und Dr. Andreas Unterberger selbst steht auf dieser Liste, weil er als Medienarbeiter durch Aufzeigen von Mißständen, wie oben ausgeführt, an dem gegenseitigen Kontrollieren und Berichtigen durch die Medien selbst aktiv beteiligt ist. Die mediale Vielfalt also ist schon ein sehr brauchbares Kontrollwerkzeug. In diesem Sinne ist Dr. Andreas Unterberger selbst die von ihm geforderte unabhängige NGO. Aber vielleicht hat er seinen heutigen Eintrag selber nicht verstanden? Oder vor Drucklegung gar nicht, nicht einmal mehr selbstbestätigend gelesen?
Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an alternativen Presseagenturen, Online-Medien, Printmedien, Blogs usw., die der sogenannten Zivilgesellschaft zugerechnet werden können. Und die es auch als eine ihrer konsequent zu erfüllenden Aufgaben sehen, mediale Mißstände zu thematisieren.
Ob Dr. Andreas Unterberger auch noch Lehrbeauftragter an der Universität Wien ist, ist nicht bekannt. Wenn er für die Politikwissenschaft es noch sein sollte, muß aber angenommen werden, daß für diese seine Lehrtätigkeit großzügig darauf verzichtet wurde, je sein Sachwissen über die gesamte Medienlandschaft abzufragen.