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Ein Mord und die Religion
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Naturgemäß kann auch ein europäischer Tagebuchschreiber hier nicht die richtige Lösung präsentieren.
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Wenn sich die Kirche ständig fast nur noch mit Sätzen äußert, die mit "Der Staat soll . . ." beginnen, dann sollte sie sich nicht wundern, dass ihr eine aktuelle Umfrage einen katastrophalen Vertrauensverlust bescheinigt. Wer seine Identität auf- und sich fadenscheinigem Politaktionismus hingibt, der verliert langfristig immer Respekt.
Dr. Andreas Unterberger am 27. Dezember 2007
Hier hat die Kirche die Durchschnittsnote 3,15 erhalten und ist im Vergleich zu 2005 (3,59) hinter die Printmedien und die politischen Parteien gerutscht. Auch der Besuch von Papst Benedikt XVI konnte da nichts ändern. Für SWS-Vizechef Herbert Skarke hat die Visite nur den harten Kern der Katholiken bewegt, die allgemein konservative Linie des Oberhaupts der Katholiken schrecke aber immer mehr Menschen ab.
Diese vorläufigen Zahlen sind Teil eines groß angelegten Demokratie- und Toleranzmonitorings der SWS, dessen Ergebnis im kommenden Jahr veröffentlicht wird.
Kurier-Online am 27. Dezember 2007
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