Nicht-christliche Tücher auf dem, christliche Knoten im Kopf Während vor allem ein Innenminister Günther Platter durch Herbeireden einer nicht- christlichen Gefährdung der Sicherheit in Österreich seine Bedeutung zu erhöhen versucht, gehen die Christen daran, tatsächlich für die Menschen in Österreich äußerst gefährlich werden zu wollen; denn die Christen wollen gewählt werden, um nach ihrem Glauben die Gesetze zu reinigen. Im Verständnis der Christen scheint es also weiter einen auf Recht basierenden Terror zu geben, nämlich den wertereichen Staatsterror. Und diese ihre Staatsgewalt wollen die Christen wieder umfangreich übertragen bekommen, um gegen alle Menschen wieder mit Gotterbarmen vorzugehen, die keine Erfüllung finden in christlichen Zucht- und Ordnungspraktiken.
Schon eine Zeile aus dem Parteiprogramm der Christen anzuführen, käme einer Weiter- betätigung gleich. Diese ihre Anmaßung als Parteiprogramm beweist nur eines sicher, im Gegensatz zu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll haben die Christen tatsächlich bloß ein Buch gelesen, und dieses noch in einer tendenziösen Übersetzung. Sonst wäre es nicht möglich, Gesetze zu fordern, die bar jedweder Berücksichtigung gegenwärtiger Erkenntnisse und Gegebenheiten sind.
Während es nur Mutmaßungen gibt über die tatsächliche Höhe der Anhängerschaft des nicht-christlichen Flügels, wird die Anhängerschaft der Christen spätestens anhand der Unterstützungserklärungen für das von ihnen angekündigte Kinder- und Familienvolks- begehren und für ihr Antretenkönnen bei der Landtagswahl 2008 in Niederösterreich gesichert zu beziffern sein.
Sobald die Zahl der Christenschaft amtlich feststeht, dürfen mit Spannung die Reaktionen darauf (um wieviel, wenn überhaupt, verspätet) erwartet werden: vor allem von einem Innenminister. Ob er zum Beispiel auch davon sprechen wird, daß es kein Spaß sei, die Bevölkerung zu verunsichern, daß die Christen gefördert, aber auch gefordert werden müssen, die Christen integrationswillig zu sein haben? |