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Von: Robert Leingruber
Gesendet: Donnerstag, 28. September 2006 14:50
An: Bernhard Kraut
Betreff: Re: Noch ein wichtiger Aspekt zum [...]
Sehr geehrter Herr Kraut!
Vielen Dank für Ihre E-Mail an Bundesparteivorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer, der mich gebeten hat, Ihnen zu antworten.
Ich möchte Ihnen danken, dass Sie uns auf Ihre Homepage und den Text von der FPÖ-Seite aufmerksam machen. Nach der Wahl werden wir uns eingehend um dieses Anliegen kümmern.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Leingruber
Büro Dr. Alfred Gusenbauer
Team Gusenbauer >> Neue Fairness braucht das Land.
SPÖ Bundesgeschäftsstelle
"Bernhard Kraut" schrieb:
Zur aktuellen Debatte ein Auszug aus dem Schreiben vom 5. Oktober 2002.
Die gesamte Unterlage finden Sie unter www.kraut.co.at/Downloads/Erinnern.pdf
Die von dieser Regierung als große Leistung verkaufte »Entschädigung der Zwangsarbeiter« kann als Beispiel dienen, wie es der FPÖ gelingt, die Staatsgeschichtschreibung ihrem Weltbild anzupassen. Auf ihrer Homepage wird die Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter nicht prominent gelistet, gepriesen aber wird (auszugsweise):
»Kriegsgefangenenentschädigung für alle Gefangenen und Internierten
Später Dank und Anerkennung - die Freiheitlichen haben es möglich gemacht! Österreichische Staatsbürger die im Verlauf des 2. Weltkrieges in Kriegsgefangenschaft gerieten, oder während der Besetzung Österreichs durch die Alliierten Mächte von einer ausländischen Macht aus politischen oder militärischen Gründen in Österreich festgenommen und angehalten wurden, oder sich auf Grund politischer Verfolgung oder drohender politischer Verfolgung außerhalb des Gebietes der Republik Österreich befanden und von einer ausländischen Macht festgenommen und nach Beginn des zweiten Weltkrieges angehalten wurden sind anspruchsberechtigt.
Ein Akt der Gerechtigkeit und der Pietät gegenüber der Kiegsgeneration
Mit diesem Gesetz ist das freiheitliche Wahlversprechen, den Männern und Frauen der Kriegsgeneration die Anerkennung zukommen zu lassen die Ihnen gebührt endgültig umgesetzt und das Versprechen eingelöst, jenen Menschen eine Entschädigung zuzuerkennen, die nicht nur unermessliches Leid im Kriegseinsatz, sondern auch die Demütigung einer Kriegsgefangenschaft erdulden mussten.
56 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges wurde der Kriegsgeneration jene Anerkennung verschafft, die von vergangenen Regierungen sträflich unterlassen wurde.«
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